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Fribourg: Gewinn und neuer Präsident

Die Verantwortlichen der HC Fribourg-Gottéron AG präsentierten anlässlich ihrer ordentlichen Generalversammlung vom 3. Juli 2013 vor den Vertretern der Medien ihre allgemeine Bilanz zur Saison 2012/2013. Aus finanzieller Sicht konnte ein kumulierter Umsatz erzielt werden, der zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs die Grenze von 20 Millionen überschritt, wenn die Einnahmen der Gottéron MJ Sàrl mitgerechnet werden. Der Kandidat Charles Phillot wurde wie erwartet zum Präsident der Aktiengesellschaft gewählt. Zudem werden zwei weitere Mitglieder dem Verwaltungsrat beitreten.

Die Saison 2012/13, welche aus sportlicher Sicht am Dienstag, 16. April in Bern und im festlichen Rahmen am 20. April 2013 im Forum Fribourg zu Ende ging, war reich an Events und Emotionen. Trotz der Niederlage im Stadion unseres Nachbarn im Finale wird das 75. Geschäftsjahr mit all seinen Emotionen, glücklichen wie auch traurigen, insbesondere dem plötzlichen Tod des Präsidenten Laurent Haymoz, garantiert in Erinnerung bleiben.
Nach dem Erreichen des Halbfinales in der Saison 2011/12 war das sportliche Ziel des Berichtsjahres sehr ehrgeizig: Der Einzug ins Finale. Dank einer konstant guten Leistung hat die 1. Mannschaft nicht nur das Finale erreicht, sondern sogar die Qualifikation auf dem ersten Platz beendet. In Bezug auf die Positionierung der Eishockeywelt kann die Teilnahme am Spengler Cup als eine auf der ganzen Linie erfolgreiche Aktion gewertet werden. Unter der Leitung von Hans Kossmann und René Matte waren die Spieler der 1. Mannschaft 2012/13 engagiert bei der Sache und haben den Zuschauern und Ihren Anhängern Emotionen und Spektakel geboten. Somit kann das Ziel durchaus als erreicht betrachtet werden, bis auf die Enttäuschung, die mit dem verlorenen Finale welche bis heute präsent bleibt.
Im Bereich unserer Juniorenabteilung haben auch die Elite A Junioren ihr Ziel erreicht, indem sie sich nach einer komplizierten Saison sich für die Playoffs qualifizieren konnten.
Nach ihrer Rückkehr in die höchste Spielkategorie spielten die Elite-Novizen viel mehr als nur eine Nebenrolle und verpassten den Einzug in die Playoffs nur um wenige Punkte. In den unteren Stufen wurde die Basisarbeit fortgesetzt, zudem wurde die Zusammenarbeit mit anderen Clubs des Kantons intensiviert. Diverse Umstrukturierungen im personellen Bereich haben während der Saison stattgefunden, die jedoch den Betrieb der Gottéron MJ Sàrl nicht gestört haben. Der Posten als Ausbildungschef ist nach wie vor vakant.
Die finanzielle Bilanz des Jahres 2012/13 ist gut. Dank einer guten Playoff-Leistung konnte ein kumulierter Umsatz erzielt werden, der zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs die Grenze von 20 Millionen überschreitet, wenn die Einnahmen der Gottéron MJ Sàrl mit eingerechnet werden. Zudem konnten Rückstellungen in Höhe von 70‘000.- für Spielerlizenzen gebildet werden.  Das Netto-Ergebnis des SportCafé, welches uneingeschränkt der Ausbildung gutgeschrieben wird, hat ebenfalls einen Rekord erzielt, mit CHF 690'036.-.
Zum Schluss kann die HC Fribourg-Gottéron AG einen leichten Gewinn von CHF 2'540.- ausweisen. Die generelle finanzielle Situation kann als sehr gut eingestuft werden, gerade auch in Bezug auf die Eigenmittel der Aktiengesellschaft, welche mit 42 Prozent des Bilanztotals ausgewiesen werden.
Das unerwartete Ableben des Präsidenten Laurent Haymoz  hat eine formelle Wahl eines neuen Präsidenten zur Folge. Gewählt wurde wie erwartet der vorgeschlagene Kandidat Herr Charles Phillot. Wiedergewählt wurden die Herren Pierre-Yves Pittet, Jacques Sottas, Michel Volet und Daniel Waeber. Neu gewählt wurden die Herren Yvan Haymoz und Marc von Bergen. Die Anwesenden der Generalversammlung, der Verwaltungsrat und die Direktion bedanken sich herzlich bei Herrn Michel Volet, welcher die Präsidentschaft ad Interim nach dem Tod seines Freundes Laurent Haymoz, für welchen eine Schweigeminute zu Beginn der Generalversammlung abgehalten wurde, angenommen und erfüllt hat.
Am Ende der Generalversammlung hat der neu gewählte Präsident Charles Phillot zum ersten Mal sein Wort an die anwesenden Personen gerichtet.
Die Füsse auf dem Boden behalten und sich nicht von der greifbaren Euphorie aus der Umwelt des Clubs wegtragen lassen – dies bleiben die Richtlinien der HC Fribourg-Gottéron AG. Eine leistungsfähige Juniorenbewegung soll die Vision und das Reservoir der 1. Mannschaft bleiben. Die Verwaltungsräte und Mitarbeitenden sind schon im Aufbruch, um die anvisierten Ziele zu erreichen. Kurz und mittelfristig wird viel Energie  des Clubs in die Renovation oder den Bau einer Eishalle fliessen. Die aktuelle Situation rund um die Infrastrukturen ist unbefriedigend und die Probleme und Anforderungen werden sich im Laufe der kommenden Saisons noch vergrössern. Zuversicht ist angesagt, die gute Gesundheit des Klubs soll dazu beitragen die Sache vorwärts zu bringen.

Fribourg an Latendresse dran

Fribourg-Gottéron soll Interesse am franko-kanadischen Flügelstürmer Guillaume Latendresse zeigen.

Latendresse wird schon länger mit Europa in Verbindung gebracht, nachdem er in den letzten drei Jahren bei den Minnesota Wild und den Ottawa Senators unter seinen früheren Werten blieb und nicht mehr mit einem Salär wie zuletzt zwei Millionen Dollar pro Jahr rechnen darf.


Der 26-Jährige soll laut einem Tweet der Seite "25stanley.com" einen Zweiweg-Vertrag in der NHL angeboten erhalten haben sowie einen etwas sichereren Vertrag von Fribourg-Gottéron mit einem Jahressalär über rund 410'000 Franken. Der frühere Zweitrunden-Draft der Montréal Canadiens kam in der abgelaufenen Saison in 30 Spielen auf sieben Tore und fünf Assists. Insgesamt bestritt er 356 NHL-Spiele (88 Tore, 62 Assists).

Gamache bei Lugano ein Thema?

Der kanadische Stürmer Simon Gamache, der bei Fribourg-Gottéron keinen Vertrag mehr erhält, soll auch beim HC Lugano ein Thema sein.

In der gestrigen Ausgabe der "La Liberté" wird über die Situation der Spieler geschrieben, die bei Gottéron nächste Saison keinen Vertrag mehr erhalten.
Verteidiger-Haudegen Shawn Heins hat sich immer noch nicht von der Verletzung erholt, die er sich in der Finalserie gegen den SC Bern zugezogen hat. Es erscheint eher unwahrscheinlich, dass er seine Karriere fortsetzen kann.

Auch Verteidiger Lukas Gerber hat sich von der Gehirnerschütterung, die er sich 24. November 2012 im Spiel gegen Genf-Servette zugezogen hat, noch nicht erholt. Falls er wieder gesund wird, möchte er gerne innerhalb der NLA wechseln.


Stürmer Cédric Botter soll im Kontakt mit diversen Vereinen stehen, während Jan Cadieux, der bei Gottéron das Sommertraining absolviert, noch auf eine konkrete Offerte wartet.

Der Kanadier Simon Gamache war schon bei diversen Teams im Gespräch u.a. bei Ambri-Piotta und beim Aufsteiger LHC, auch ein Wechsel in die KHL wird nicht ausgeschlossen. Wie konkret das Interesse des HC Lugano ist, wird man in den nächsten Wochen sehen.

SM der Fanclubs 2014 in Fribourg

Die SEHFV-Schweizermeisterschaft findet 2014 in Fribourg statt! Ein Hauptgrund für die Organisation ist das 20jährige Bestehen unseres Vereins im nächsten Jahr.

Bitte das Wochenende vom 02. - 04.05.2014 reservieren, Infos folgen!

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